CeBIT 2010: IT-Sicherheit im Mittelstand - jetzt handeln!
Die Absicherung des eigenen Netzwerks vor Malware, Hackern oder Datenspionen zählt zu den wichtigsten Aufgaben in jedem Unternehmen. Der Auswahl einer passenden Sicherheitslösung kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Denn sie soll Viren & Co nicht nur schnell und sicher abwehren, sondern darf auch die Netzwerkperformance nicht belasten. Maik Wetzel, Vertriebsleiter von DATSEC beantwortet die in dieser Hinsicht für IT-Verantwortliche bedeutsamen Fragen.
Herr Wetzel, warum empfehlen Sie, gerade jetzt in IT-Security zu investieren?
Nie war die Bedrohung durch Malware, Hacker oder Datenspione größer als heute. Gleichzeitig lässt die Wirtschaftskrise die Preise von Sicherheitssoftware purzeln - obwohl deren Qualität und Leistung permanent ansteigt. Dafür sorgen innovative Hersteller wie ESET, die mit proaktiven Erkennungsmethoden jetzt auch unbekannte Schädlinge beseitigen. Kurzum: Im Moment erhält man zukunftssicheren Schutz für wenig Geld.
Worauf sollte man bei der Anschaffung einer Sicherheitslösung achten?
Aus technischer Sicht sollte man auf Softwareprodukte mit modernen Erkennungstechnologien wie ThreatSense von ESET setzen. Diese bestechen durch eine hohe Erkennungsleistung und einen geringen Verbrauch an Systemressourcen. Das ist auf den Servern und an jedem einzelnen Arbeitsplatzrechner spürbar und erhöht die Produktivität.
Hersteller mit einer breiten Produktpalette besitzen einen entscheidenden Vorteil: Sie bieten umfassende, aufeinander abgestimmte Sicherheitslösungen an! Diese können Betriebssystem übergreifend - von Symbian über Windows bis Mac OS X – schützen und eine leichte Administrierbarkeit garantieren. Dies ist in (wachsenden) Netzwerken mit ihren individuellen Schutzanforderungen von Servern, Clients, mobilen Geräten und Wechseldatenträgern enorm wichtig. Und minimiert die Betriebskosten.
Unsere Experten empfehlen generell eine betriebswirtschaftliche Betrachtung aller potenziellen Kosten. Denn die vermeintlich günstigste Lösung entpuppt sich schnell als teures Unterfangen, wenn beispielsweise die notwendige Anschaffung neuer Client-/Server-Hardware, Ausfallzeiten durch Störungen oder der wahre Administrationsaufwand nicht genügend berücksichtigt wurden.
Wähnen sich Anwender wegen installierter Sicherheitssoftware in einer trügerischen Sicherheit?
Eindeutig. Viele vertrauen nur auf den Schutz der installierten Sicherheitslösungen, weil sie sich schlichtweg zu wenig mit IT-Sicherheit auskennen oder befassen (wollen). Fakt ist, dass Cyberkriminelle alle Wege nutzen, um ans Ziel zu kommen. Dazu zählen vor allem Sicherheitslücken im Betriebssystem oder in Software; aber auch die Unwissenheit oder Unvorsicht vieler Anwender.
Diese schließen infizierte USB-Sticks an den Arbeitsplatzrechner an, versenden Daten und Informationen über Messenger und breiten in sozialen Netzwerken ihr gesamtes (Arbeits-)leben aus. Hier muss der Netzwerkbetreiber eingreifen und seinen Mitarbeitern erklären, in welche Gefahr sie sich und das Netzwerk bringen. Aufklärung und Weiterbildung ist Trumpf.
Welche Rolle spielen Fachhändler bei der Produktauswahl?
Eine gute Betreuung durch Fachhändler ist Gold wert. Sie beraten umfassend, entwerfen Sicherheitskonzepte und unterstützen das Unternehmen in der täglichen Sicherheitsarbeit. Idealerweise sind Fachhändler ortsansässig und somit schnell erreichbar. Dies ist besonders im Ernstfall ein entscheidender Vorteil.
| < Zurück | Weiter > |
|---|
