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Warnung vor Scam Emails mit Bezug auf die Tsunami Katastrophe


Vermeintlicher Spendenaufruf mit kriminellem Hintergrund

ESET, ein führender Anbieter von Virenschutz der neuesten Generation, warnt vor gefälschten Spendenaufrufen, die aktuell per Email ins Haus kommen. Die verdächtigen Emails nehmen hierbei Bezug auf die Tsunami-Katastrophe vom 26. Dezember diesen Jahres.

Diese als Scam zu klassifizierenden Emails versuchen inhaltlich an das Mitgefühl des Empfängers zu appellieren und ihn zum Leisten einer finanziellen Spende für vermeintlich wohltätige Zwecke zu bewegen. Solch ein Spendenaufruf wird dabei als Massenmail über ein Botnetz verschickt. Bereits bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 oder dem Geiseldrama an der Schule im russischen Beslan vom 1. September diesen Jahres konnten mit solchen gefälschten Emails Millionenbeträge erbeutet werden.

"Leider ist es traurige Wahrheit, aber immer mehr kriminelle Naturen versuchen finanzielle Nutzen aus Not und Leiden anderer Menschen zu ziehen" so Andrew Lee, Technischer Leiter der ESET LLC. "Seriöse Spendenaufrufe kommen in den wenigsten Fällen weder als unpersönlich gehaltenen Email ins Haus, noch enthalten seriöse Emails angehängte, am Ende noch ausführbare Dateien. Jeder Anwender sollte speziell nach Ereignissen mit großem medialen Echo besondere Vorsicht beim Öffnen von Emailanhängen walten lassen und sich im Notfall beim Absender rückversichern."

ESET empfiehlt, eine Spende nur an bekannte Hilfsorganisationen (z.B. Rotes Kreuz, Ärzte ohne Grenzen, …) oder an öffentlich beworbene Medienkampagnen zu richten. Nur so kommt gewollte Hilfe auch garantiert am gewünschten Ziel an.