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Mobiles Surfen: Mit Sicherheit und Spaß


Wie man unterwegs Datenklau und Virenbefall verhindern kann

Mobiles Surfen erlebt einen wahren Boom. Ob mit Notebooks, Netbooks, PDAs oder Smartphones, ob im Café, in Parks oder am Strand – das Internet ist inzwischen weltweit ein ständiger Begleiter. Und damit leider auch Viren, Trojaner und andere Computer-Schädlinge.

Mobiles Surfen kann höchst gefährlich werden, weil die genutzten WLAN-Verbindungen unsicher sind, warnen Experten. Die in den Hotspots häufig eingesetzten WEP-Verschlüsselungen sind nämlich veraltet und zudem leicht zu knacken. Doch mit einigen klugen Verhaltensregeln kann sich jeder Anwender wirkungsvoll davor schützen, Opfer von Cyberkriminellen zu werden, sagen Pierre-Marc Bureau und David Harley vom Sicherheitsspezialisten ESET.

WLAN-Hotspots werden immer beliebter
WLAN-Hotspots sind eine echte Erfolgsgeschichte. Laut ABI Research stieg deren Zahl auch in 2008 rasant an: um mehr als 40 Prozent im Vergleich zu 2007. Das größte Wachstum und die meisten drahtlosen Internetzugänge sind nach wie vor in Europa zu verzeichnen. Während Großbritannien seit langem als Vorreiter in Sachen WLAN-Hotspots gilt, holen Frankreich, Deutschland und Russland mit großen Schritten auf. Auch kostenfreie WLAN-Hotspots entstehen in vielen Ländern. In nahezu jeder größeren europäischen Stadt finden PC-Anwender mindestens einen drahtlosen und kostenfreien Internetzugangspunkt.

Vorsicht, Lauschangriff!
ESET-Sicherheitsexperte Pierre-Marc Bureau empfiehlt allen Anwendern dringend, beim mobilen Surfen höchste Vorsicht walten zu lassen. Dazu zählt das Bewusstsein, dass man mit jeder mobilen Einwahl ins Internet vielen Gefahren ausgesetzt ist und sich daher mit dem Einsatz einer modernen Sicherheitslösung wie etwa ESET Smart Security schützen sollte.

Insbesondere die sogenannten "Man-in-the-middle"-Attacken zählt Bureau zu den perfidesten Methoden der Kriminellen. Dabei setzt sich ein Hacker in den Datenstrom zwischen den beiden ahnungslosen Computer-Nutzern und übernimmt so die vollständige Kontrolle über ihren Datenverkehr. Der Cyberkriminelle fängt alle gesendeten Informationen wie Passwörter, PINs, E-Mails oder Daten ab und nutzt sie anschließend für seine Zwecke. Er kann sie auch nach Belieben manipulieren. Und die Kommunikationspartner bemerken dies überhaupt nicht.

David Harley, Director of Malware Intelligence beim Sicherheitsspezialisten ESET, rät mobilen Surfern zum bevorzugten Einsatz von verschlüsselten HTTPS-Verbindungen, beispielsweise für die E-Mail-Kommunikation. Den Datentransfer sensibler Informationen wie beim Online-Banking sollte man seiner Meinung nach mit mobilen Geräten tunlichst unterlassen und so ganz auf Nummer sicher gehen.

Drei weitere WLAN-Fallen, die auf mobile Surfer warten:

  • Gefälschte Internetzugänge: Solche Hotspots werden bewusst von Kriminellen eingerichtet und ähneln bekannten Internetzugängen extrem.
  • Datenspionage ("Sniffing"): Hacker belauschen den Datentransfer, werten Informationen aus und benutzen sie für kriminelle Zwecke.
  • Zero-day-exploits: Neu entdeckte Sicherheitslücken im Betriebssystem oder in beliebter Software werden für Malware-Attacken ausgenutzt.

Der Expertenrat von ESET

Elf Regeln für mehr Sicherheit beim mobilen Surfen

  1. HTTPS-Verbindungen für E-Mail-Verkehr verwenden
  2. VPN-Verbindungen für Datentransfer nutzen
  3. Verbindungsarten ohne Verschlüsselung vermeiden
  4. Freigabe von Ordnern, Dateien oder Laufwerken deaktivieren
  5. Keine Internetseite ansurfen, auf denen man private Daten angeben muss
  6. Betriebssystem, Software und Browser auf dem aktuellen Stand halten
  7. Passwörter regelmäßig ändern und niemals doppelt vergeben
  8. Nie mit Administrator-Rechten surfen
  9. Datensicherung regelmäßig durchführen
  10. PC so oft wie möglich komplett auf Viren überprüfen
  11. Moderne Sicherheitssoftware mit Firewall einsetzen

In zwei Schritten lässt sich beispielsweise die Firewall von ESET Smart Security leicht einrichten.

  1. Zoneneinstellung ESET Smart SecurityESET Smart Security erkennt neue WLAN-Netzwerke automatisch und schlägt dem Anwender zwei Auswahlmöglichkeiten vor. Mit der Option "Maximaler Schutz" fährt der mobile Surfer am besten.



  2. Filtereinstellungen ESET Smart SecurityIm nächsten Schritt muss im Bereich "Einstellungen" lediglich "Automatischer Filtermodus" gewählt werden (sofern das nicht schon eingestellt ist).