Aktuelle Signaturdatenbank
Testsieger sind nicht unbedingt die besten Produkte. Erfahren Sie mehr über die wahren Hintergründe von Vergleichstests und wie man deren Ergebnisse richtig deutet.
Berlusconi-Video lockt in Virenfalle
Der tätliche Angriff auf den italienischen Premierminister Silvio Berlusconi ist seit Tagen in den Schlagzeilen. Der Politiker wurde von einer Statuette getroffen und erlitt dabei einen Nasenbruch und einige gebrochene Zähne. Im Internet kursiert bereits ein Video, das die Attacke zeigt. Es zählt inzwischen zu den am meisten verbreiteten Filmen im WWW.
Wer dieses Video mit Google, Bing & Co. sucht, wird schnell fündig. Aber Vorsicht ist geboten, denn mit hoher Wahrscheinlichkeit führen die Treffer zu infizierten Webseiten. Diese hinterhältige Technik nennt sich „Malicious SEO“ (Malicious Search-Engine-Optimization). Dabei versuchen Hacker infizierte Webseiten so zu pushen, dass sie in den Trefferlisten von Suchmaschinen möglichst weit vorne positioniert werden. Damit locken Cyberkriminelle viele interessierte User auf ihre Seiten und infizieren sie mit Schadsoftware.
Zur Zeit der Analyse hat die Trefferliste bei der Suche nach „Berlusconi attack videos” wie folgt ausgesehen:
Jeder Link führt den Internetsurfer zu einer Internetseite, die einen angeblichen Virenscan durchführt. Sie soll den Anwender glauben lassen, sein System sei mit Malware infiziert. Anschließend wird der Download einer unnützen, so genannten „Rogue Antivirus Software“ (gefälschte Antivirensoftware), angeboten. Diese schützt jedoch nicht, sondern installiert Malware auf dem PC.
ESET-Produkte erkennen und entfernen proaktiv solche Schadsoftware, wie beispielsweise eine Variante von Win32/Statik.
| < Zurück | Weiter > |
|---|



